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Curie_Meitner_Lamarr_unteilbar


(Fotos: © Reinhard Werner)

George Sand trifft Frédéric Chopin

Anita Zieher als George Sand (Foto: © Armin Bardel)

Weitere Fotos zur Produktion

Zu Gast bei Bertha von Suttner - Ein Erlebnistheater in Schloss Harmannsdorf

Pressefoto zur honorarfreien Veröffentlichung (© Dieter Werderitsch)


Anita Zieher und Brigitte Pointner (Fotografin: Anna Stöcher)




Das Ensemble (im Uhrzeigersinn): Barbara Willensdorfer, Werner Landsgesell, Maria Magdalena Leeb, Peter Strauß, Vera Fettner, Roman Steger, Udo Bachmair, Brigitte Pointner, Anita Zieher

Weitere Fotos zur Produktion

PEACE PLEASE! Ein Bertha von Suttner Journal

Produktionsfotos

sich entwerfen können - ein Simone de Beauvoir Update

Hannah. Verstehen.

Fotos: Armin Bardel

Kritiken und Reaktionen

Geheimsache Rosa Luxemburg

Kurier, 10.03.2016
"Ein Stück, das mit wenig schauspielerischen Mitteln auskommt und mit der klar und deutlich, empathisch vorgetragenen Sprache das Publikum gespannt bannt... Die Darstellerin spielt vor einer kargen, flexiblen Bühne - aber mit starker Begleitung: Die Percussionistin Ingrid Oberkanins zaubert aus riesigen Metallophonen, aus Trommeln und nicht zuletzt aus dem erst in diesem Jahrhundert/-tausend in der Schweiz erfundenen, spontan eher nach Fernost verorteten Hang, die passende Untermalung so mancher Szene. Hin und wieder "verschwindet" die Darstellerin hinter dem Paravent und die Musikerin bringt atmosphärisch passende Solostücke zu Gehör - von ganz, ganz sanften bis zu definitiv kraftvollen." Der ganze Artikel auf www.kurier.at

Der Standard, 02.03.2016
"Angriffig, anstrengend und geheimnisvoll verkörpert Zieher die "rote Rosa" in der Drachengasse. Die Haare hinten gesteckt, die Bluse leger, ist sie eine brave Denkarbeiterin im Geiste von Marx und Engels. Energisch allein schon der Blick. Und dann erst die Worte!... Gemeinsam mit Regisseurin Sandra Schüddekopf hat Zieher eine von Originalzitaten gespickte Ich-Erzählung gebaut, die Luxemburgs Leben in vier Anläufen aufzudröseln versucht: biografische Eckpunkte, Privatleben, theoretisches Werk, politische Karriere. Wie untrennbar jene allerdings miteinander verbunden sind, zeigt sich flugs: Schwärmt Rosa als Studentin noch für den Rausch der Liebe, wird ihr bald jener des Denkens bedeutender... Diesen Widersprüchen und der Unterstützung von Perkussionistin Ingrid Oberkanins dankt der zuweilen referathafte Abend seine Spannung." Der ganze Artikel auf: www.derstandard.at

Die Kleinkunst, 29.02.2016
"Anita Zieher zeigt eine vielschichtige und ambivalente Rosa Luxemburg - die Agitatorin sowieso, aber auch die Nationalökonomin und Kapitalismuskritikerin, die blendende Rednerin, die Journalistin und nicht zuletzt auch die Frau... Beeindruckend ist dabei die kongeniale Begleitung durch die Percussionistin Ingrid Oberkanins, die einige tolle Soli auf unterschiedlichen Instrumenten hinlegt. Durch die schnörkellose Regie von Sandra Schüddekopf gelingt es, die Wesenszüge von Rosa Luxemburg quasi wie mit einem Skalpell herauszuschälen... Der Abend vergeht wie im Flug - und das trotz der teilweise schwierigen Texte, die vom Publikum Konzentration und volle Aufmerksamkeit verlangen. Diese "Kurzweiligkeit" ist vor allem dem logischen Ablauf und der überzeugenden Interpretation durch Anita Zieher zu verdanken, die eine wirklich beeindruckende Performance auf die kleine Bühne bringt." Der ganze Artikel auf: www.diekleinkunst.com

Falter, 24.02.2016
"Rosa liebt leidenschaftlich: die Natur, ein paar Männer, vor allem aber die Politik... Wie das rege Liebesleben der roten Rosa erzählt wird, darf das Publikum bestimmen."

Oberösterreichische Nachrichten, 21.01.2016
"Unter der Regie der Hannoveranerin Sandra Schüddekopf wurde die linke Publizistin, Revolutionärin, Ökonomin und Öffentlichkeitsarbeiterin (1871 bis 1919) fassbar. ...Das hat nicht nur mit dem Dramentext zu tun - eine spannende Collage aus Briefen, Zitaten und Einordnungen -, sondern auch mit der Darstellerin. Die Oberösterreicherin Anita Zieher gab Luxemburg Stimme, Gesicht und Haltung. Und zwar in allen Facetten des Menschlichen... Scheinbar mühelos, permanent präsent, in allen Ambivalenzen. Die separat gespannten Lebensfäden verband Percussionistin Ingrid Oberkanins mit gut gewählten Klängen, von tanzenden bis zu klopfenden. Ein mitreißender Abend..."
Der ganze Artikel auf www.nachrichten.at

Neues Volksblatt, 21.01.2016
"Zieher zeigt die Luxemburg in ihren Widersprüchen - Vergötzung der Arbeiterschaft -, nüchtern und sachlich, kongenial begleitet von Ingrid Oberkanins am Schlagwerk. Nach 100 Minuten (ohne Pause) Standing Ovations."

Kronen Zeitung, 21.01.2016
"Anita Zieher ist auch optisch ganz und gar auf Rosa Luxemburg getrimmt. Sie nimmt ihre Besucher mit auf einen mehr als eineinhalbstündigen Monolog durch Rosa Luxemburgs Leben... Begleitet wird sie auf ihrem (Bühnen-)Weg von der Percussionistin Ingrid Oberkanins... Eine imponierende Gestalt, ein ebensolcher Abend."

Curie_Meitner_Lamarr_unteilbar

Barbara Fröhlich, Donaukurier, 19.10.2015
"Es sind ungewöhnliche eineinhalb Stunden im Altstadttheater, in denen Zieher alle drei Frauen in Mimik, Gestik, in wechselnden Kostümen verkörpert. Mal ist sie temperamentvoll, stur, konzentriert (Curie), mal fast mädchenhaftheiter, witzig-charmant (Meitner), dann stolz (Lamarr)... Niemals ist sie eindimensional... Viel Applaus für einen intensiven, lehrreichen und unterhaltsamen Abend."
Der ganze Artikel auf www.donaukurier.de

Ricarda Hofer, ipoint Universität Innsbruck, 17.04.2015
"In episodischen Szenenwechseln portraitierte Anita Zieher in beeindruckendem Gesamtspiel drei international bedeutende Wissenschaftspionierinnen ihrer Zeit und ihres Faches... Die facettenreiche Darstellung Ziehers[...] entführte ihr Publikum in eine Vorführung, die so mancher Blockbusterverfilmung in puncto Unterhaltungswert den Rang ablaufen könnte."
Der ganze Artikel auf www.uibk.ac.at

European Cultural News, 27.02.2014
"Zieher brilliert in beiden Rollen, kehrt vor allem die Besessenheit der Frauen zu ihrem Beruf schlüssig hervor und schafft es in der klaren Regie von Sandra Schüddekopf die naturwissenschaftlichen Leistungen so zu erklären, dass auch völlige Dummies auf diesem Gebiet ihre Aha-Erlebnisse haben"
Der ganze Artikel auf www.european-cultural-news.com

Der Standard, Forschung Spezial, 26.02.2014
"Was haben Marie Curie, Lise Meitner und Hedy Lamarr gemeinsam? Alle drei waren Pionierinnen in den Naturwissenschaften, und auch wenn ihre Biografien sehr unterschiedlich sind, so weisen sie doch unvermutete Parallelen auf, die vom Verein Portraittheater im neuen Stück "Curie_Meitner_Lamarr unteilbar" auf spannende Weise umgesetzt werden."
Der ganze Artikel auf derstandard.at

Wien International, 26.02.2014
"Wie oft hat man schon die Chance, sich dermaßen spielerisch nicht nur mit der Lebensgeschichte dreier außerordentlicher Frauen vertraut zu machen, sondern dabei auch noch Näheres über Radioaktivität in Erfahrung zu bringen. Dass man auch nach rund 90 Minuten kein Experte auf dem Gebiet sein wird, liegt auf der Hand. Zieher und ihr Team schaffen es jedoch, elementare Fragen wie "was geschieht bei einer Kernspaltung eigentlich und wer hat diese überhaupt entdeckt?" dem Publikum auf unterhaltsame und anschauliche Art und Weise näherzubringen."
Der ganze Artikel auf www.wieninternational.at

George Sand trifft Frédéric Chopin

Kulturwoche, Oktober 2011
"... gelingt dem Portraittheater eine einfühlsame, lebendige Darstellung eines Charakters. Durch das gesprochene und gespielte Wort wird man als Zuschauer auch ein Stück weit in eine andere Welt entführt. Der Eindruck ist stärker als bei einer gelesenen Biografie und persönlicher als bei einem Film. In jedem Fall ist das Portraittheater eine der amüsantesten Möglichkeiten sich mit dem Leben eines anderen Menschen auseinanderzusetzen..."

Von European Culture News, Mai 2012
"Es genügen ein Stuhl und ein Tisch, eingehüllt in dunkelroten Brokat, ein Klavier samt Pianist und Anita Zieher, die in die Rolle von George Sand schlüpft und aus deren Texten liest. Und schon entsteht ein lebendiges Bild" [...]
Der ganze Artikel auf www.european-cultural-news.com

Aus dem Gästebuch
  • Wir waren alle hingerissen!
    Gerti und Sepp Tatzek, Inge Storm
  • Es war ein wunderbares Erlebnis in die Welt des 19. Jahrhunderts einzutauchen. Vielen Dank für den schönen Abend
    Johann Willensdorfer
  • Wieder ein ausgezeichnetes und faszinierendes Portraittheater. Immer wieder ein Genuss.
    Mischa und Walter
  • Die Lebens-Geschichte der George Sand wurde sehr toll dargestellt. Ein großes Kompliment für die gelungene Ausarbeitung und Aufführung. Mir hat es so gut gefallen, dass ich am nächsten Tag gleich mit meinen zwei Jungs im Alter von 12 und 9 nochmals miterlebt habe. Ich überlege schon das Stück im Mai wieder zu besuchen.
    Martin Gräven am 01.10.2011 im Forum des Theater Drachengasse

Zu Gast bei Bertha von Suttner

Maxima Juli/August 2011
Liebe Redaktion,
aus unserem kurzen Urlaub im Weinviertel zurückgekehrt, möchte ich mich nochmals für die Karten für das Theaterstück "Zu Gast bei Bertha von Suttner" bedanken. Mein Mann und ich hatten einen sehr interessanten, anregenden und schönen Abend. Auch das inkludierte Abendessen war eine Gaumenfreude. Die gesamte Veranstaltung war sehr gelungen und ist empfehlenswert. Vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen
Helen B., per Mail

Thomas Jorda, NÖN (Woche 28/2011)
2014 begehen wir den hundertsten Todestag der Nobelpreisträgerin, Pazifistin und Kämpferin für Frauenrechte, Bertha von Suttner. Traurig, dass sich bisher kaum wer um die große Frau gekümmert hat, man ihr Porträt - mehr als Alibi - auf Scheinen und Münzen verewigt hat. Das war's auch schon. Das "portraittheater" hingegen widmet sich Suttner mit einem Erlebnistheater im Schüttkasten von Harmannsdorf bei Horn, wo die beutende Österreicherin viele Jahre verbrachte.
Das Stationentheater bringt dem Publikum Leben und Wirken Suttners - ausgezeichnet dargestellt von Anita Zieher - näher, bietet überraschende Einsichten und neues Wissen. Brigitte Pointner sorgt für eine ausgezeichnete Inszenierung. Roman Steger für ein köstliches kommunikatives Mahl danach.
Fazit: Innovatives Theater abseits gewohnter Pfade.

Artikel aus Tips Horn, KW 26
In "Zu Gast bei Bertha von Suttner" erleben die Zuschauer einen außergewöhnlichen Abend mit der Nobelpreisträgerin.
Herunterladen.(pdf, 192 KB)

Wien International
"Selten genug hat man als Theatergast die Gelegenheit, sich auf derart gekonnte spielerische Art und Weise mit den wichtigsten Eckdaten des Lebens einer historischen Persönlichkeit vertraut zu machen." [...]
(sasch, 6.7.2011, www.wieninternational.at)

Artikel aus NÖN egg-horn 25/2010
Von Suttner hautnah... Ein wundervoller Abend für alle Sinne!
Herunterladen.(jpg, 377 KB)

Aus dem Gästebuch
  • Das Konzept, die Regie, Euer Spiel mit Herz & Hirn, das Essen - ein total gelungenes Gesamtkunstwerk!
    Christa C.
  • Es war einfach ein großartiger, sehr interessanter Abend, ich habe einiges gelernt!
    Doris M.
  • Wir haben an diesem Abend nicht nur Theater erlebt ü wir waren Theater. Und wir haben zugleich, viel mehr als im ersten Moment fühlbar war, die Botschaft von Bertha von Suttner gespürt. Eine Botschaft, die über die Zeiten hinweg gültig ist. Ihr alle habt Theater neu definiert. Danke für einen unbeschreiblichen, einmaligen Abend!
    Erwin R., Bad Gastein
  • Ein wunderbares Erlebnis! Man nimmt eine Stimmung mit, die man vorher nicht vermutet und "geglaubt" hat.
    D. G.
  • Toll! Super! Wundergut! So tolles Theater habe ich noch nie erlebt. Danke!
    G.

PEACE PLEASE! Ein Bertha von Suttner Journal

Kulturwoche
So (scheinbar) einfach und so (außergewöhnlich) gut kann Theater sein [...]
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Klein&Kunst
Ein äußerst gelungener Theaterabend, bei dem Anita Zieher durch ihre hervorragende schauspielerische Leistung, auf faszinierende und ergreifende Art und Weise, sehr authentisch Bertha von Suttner darstellte. Unbedingt ansehen! [...]
Der ganze Artikel auf www.kleinundkunst.at

CeiberWeiber
Das Portraittheater setzt außergewöhnliche Frauen auf besonders eindringliche Weise um und hat nun nach Hannah Arendt und Simone de Beauvoir Bertha von Suttner in den Mittelpunkt eines Theaterabends gestellt. [...]
Der ganze Artikel auf www.ceiberweiber.at

Artikel, erschienen in den NÖN wo36 horn-eggenburg
Durch ihre gro&azlig;artige schauspielerische Leistung gelingt es Anita Zieher, von Suttner nicht nur zu spielen, sondern sich zu dieser Person zu verwandeln. Im eineinhalbstündigen, keine Sekunde langweiligen (Fast-)Monolog spielt uns Zieher Bertha nicht vor, wie sie lebte - nein, sie lebt sie! [...]
Herunterladen.(jpg, 377 KB)

Peace Please, 18.August 2009
Das Leben der außergewöhnlichen Friedensaktivistin Bertha von Suttner bringt das Portraittheater ab Ende August auf die Bühne [...]
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sich entwerfen können - ein Simone de Beauvoir Update

Sich entwerfen können, Jänner 2008
Wer war Simone de Beauvoir? - Das "Portraittheater" bringt 75 Minuten Einblick in das Leben bedeutender Frauen.
Ein zersplitterter Spiegel, ein oranges Tuch, eine Schreibmaschine: Mit wenig Ausstattung, aber viel Symbolkraft gestaltet sich das neue Stück des "Portraittheater" über Leben und Denken Simone de Beauvoirs [...]
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Die zersplitterte Frau, Mai 2008
Anita Zieher hatte ihre Rolle nicht nur perfekt gelernt, man hatte das Gefühl, diese berühmte Frau war ihr für diesen Auftritt in Fleisch und Blut übergegangen. [...] Der Regisseurin, Brigitte Pointner, und der Klangdesignerin, Margarethe Deppe, ist es gelungen mit aktuellen Bezügen und der Verwendung neuerer Medien moderne Gesichtspunkte in die Performance über Simone de Beauvoirs Werk und Lebensentwurf einzubringen. [...]
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Kulturverein Transdanubien, November 2007
Unter der Regie von Brigitte Pointner und dem einfühlsamen "Klangteppich" von Margarethe Deppe war Anita Zieher Hannah Arendt. Einfach fantastisch!

Frauenforum Salzkammergut, Oktober 2008
Ein zersplitterter Spiegel, ein oranges Tuch, eine Schreibmaschine - THEATER in Ebensee, 23. Oktober 2008
Die ZuschauerInnen im Kino Ebensee sahen eine eindrucksvolle szenische Collage aus Originaltexten Simone de Beauvoirs. Inszeniert von Brigitte Pointner, bravorös gespielt von Anita Zieher. Für die stimmige atmosphärische Verbindung zwischen den Texten sorgte das Violoncellospiel von Margarethe Deppe. Die immer wieder eingespielten Stimmen anderer,... zusammen mit dem reduzierten aber sehr aussagekräftigen Bühnenbild ließen die Aufführung zu einem bewegenden Streifzug durch ein bewegendes Leben einer die Welt bewegenden Frau werden. BRAVISSIMO!

Aus dem Gästebuch
  • Faszinierende Vorstellung in einem tollen Kleintheater! Sogar Schweizerinnen sind begeistert!
    Anna Maria K.
  • Tolle Sprachverwendung, sehr beeindruckend. Schön, dass Theater Bildung sein kann.
    Iris
  • Genial, wenn die revolutionären Gedanken aus dem Alltag ausbrechen.
    Gudrun
  • Du schaffst es, uns die gesamte Zeit geistig zu fordern, zu unterhalten und kein bisschen Langeweile aufkommen zu lassen!
    Chris

Hannah. Verstehen. Ein Dialog mit Hannah Arendt

Hannah Arendt wäre 100 Jahre alt, November 2006
Feinnervig setzte Brigitte Pointner vom portraitheater - mit wenig Aufwand was das Bühnenbild anlangt, nur ausgestattet mit Kostüm, einem T-Shirt mit Selbstdenkerin-Aufschrift samt Wickelrock - den monologischen Dialog mit HANNAH ARENDT in Szene. "Hannah. Verstehen." nannte er sich. Eine aufgeräumte Besucherin der gebuchten Jubiläumstour fand sich vor dem Publikum ein und mit dem Wickelrock einmal anders rum und einem Gang entlang ums Eck, sahen sich die ZuschauerInnen mit Texten von HANNAH ARENDT konfrontiert. Ein Dialog, der nur getragen wurde durch die schauspielerisch nuancierte Meisterleistung von Anita Zieher und dem Cello-Klangdesign von Margarethe Deppe. Kurzweilig und interessant verflogen eineinhalb Stunden.
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Aus dem Gästebuch
  • Wie beeindruckend war es gestern zu sehen, wie aus einem hochkomplexen Thema eine Aufführung der Sonderklasse gestaltet wurde. Wer hätte auch nur ahnen können, dass Hannah Arendt dem Zuschauer auf eine derartig vergnügliche Art und Weise vorgestellt werden konnte, ohne dabei darauf zu vergessen die wichtigsten Botschaften einer einmaligen Denkerin zu kommunizieren. Wir hatten den Eindruck, dass die Inszenierung vollkommen war und dass Anita Zieher die schwierige Wechselrolle erstklassig gemeistert hat. Der Abend war eine Freude und ein Abenteuer zugleich.
    Thomas Zankel
  • Die Vorstellung war eine Wucht. Wie Anita Zieher beide Rollen authentisch hautnah spielte, war wirklich elektrisierend. Jetzt verstehe ich etwas von Klangdesign. Dies ist reine Meditation, Atmosphäre zum Theaterabend bringen, Genuss pur für uns. Was muss Margarethe Deppe alles auf dem Hut haben, dass sie so etwas konzipiert.
    Christa und Johannes Kunz
  • Wenn einem eineinhalb Stunden wie 5 Minuten vorkommen, dann hat man entweder geschlafen oder man war von einer Sache gefesselt. Ich habe heute Vormittag das Stück von Brigitte Pointner angeschaut und bin genauso beeindruckt, wie meine Freundinnen, die ich mitgeschleppt habe - ein fantastisches Stück, exzellent dargeboten.
    Anna
  • Ein sehr informativer, unterhaltsamer Abend, der die Angst vor der "intellektuellen" Hannah nimmt.
    Silvia H.
  • Es ist große Kunst, schwere Kost so zuzubereiten, dass sie leicht verdaulich ist. Gratulation.
    Ulrike Deubler