{"id":647,"date":"2016-03-23T19:24:23","date_gmt":"2016-03-23T18:24:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.portraittheater.net\/p\/?page_id=483"},"modified":"2024-01-08T13:51:53","modified_gmt":"2024-01-08T12:51:53","slug":"george-sand","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.portraittheater.net\/?page_id=647","title":{"rendered":"George Sand"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"760\" data-permalink=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/?attachment_id=760\" data-orig-file=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-01.jpg\" data-orig-size=\"124,166\" data-comments-opened=\"0\" data-image-title=\"sand_portr-01\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-01.jpg\" class=\"alignnone size-full wp-image-760\" src=\"http:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-01.jpg\" alt=\"sand_portr-01\" width=\"124\" height=\"166\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"761\" data-permalink=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/?attachment_id=761\" data-orig-file=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-02.jpg\" data-orig-size=\"120,127\" data-comments-opened=\"0\" data-image-title=\"sand_portr-02\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-02.jpg\" class=\"alignnone size-full wp-image-761\" src=\"http:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-02.jpg\" alt=\"sand_portr-02\" width=\"120\" height=\"127\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"762\" data-permalink=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/?attachment_id=762\" data-orig-file=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-03.jpg\" data-orig-size=\"94,120\" data-comments-opened=\"0\" data-image-title=\"Portrait of Frederic Chopin\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-03.jpg\" class=\"alignnone size-full wp-image-762\" src=\"http:\/\/www.portraittheater.net\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/sand_portr-03.jpg\" alt=\"Portrait of Frederic Chopin\" width=\"94\" height=\"120\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1804<\/b> Am 1. Juli kommt in Paris Amantine-Aurore-Lucile Dupin de Francueil zur Welt. Ihre Mutter stammt aus kleinb\u00fcrgerlichen Verh\u00e4ltnissen, der Vater aus der Aristokratie, er war der Urenkel Augusts des Starken Kurf\u00fcrst von Sachsen und K\u00f6nig von Polen und seiner Maitresse Aurora von K\u00f6nigsmarck. Die Gro\u00dfmutter war mit der unstandesgem\u00e4\u00dfen Heirat nicht einverstanden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1808<\/b> W\u00e4hrend der Vater an den Feldz\u00fcgen Napoleons teilnimmt, lebt seine Frau mit ihrer Tochter Aurore in einer bescheidenen Wohnung in Paris. Im achten Monat schwanger reist sie ihrem Mann nach Spanien nach und bringt in Madrid einen blinden Sohn zur Welt, der kurz nach der R\u00fcckkehr der Familie auf das Landgut in Nohant stirbt. Eine Woche sp\u00e4ter kommt der Vater bei einem Reitunfall ums Leben. Aurore wird fortan von ihrer Gro\u00dfmutter in Nohant erzogen. Die Mutter zieht ganz nach Paris und sieht ihre Tochter nur selten. Die Gro\u00dfmutter erzieht Aurore sehr streng und versucht sie ihrer Mutter zu entfremden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1818<\/b> kommt Aurore in ein Kloster der Englischen Augustinerinnen in Paris, um sie zur Aristokratin zu erziehen. Als das schw\u00e4rmerische M\u00e4dchen jedoch den Wunsch \u00e4u\u00dfert, Nonne zu werden, holt die Gro\u00dfmutter sie 1820 nach Nohant zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1821<\/b> erkrankt die Gro\u00dfmutter schwer. Aurore k\u00fcmmert sich um ihre Pflege, erlebt diese Zeit auch als Befreiung von der st\u00e4ndigen Beaufsichtigung. Sie l\u00e4uft in Knabenkleidern herum, angeleitet von ihrem Lehrer Dechartes, liebt die Bewegung in der Natur und das Reiten. Im Dezember stirbt die Gro\u00dfmutter, Aurore erbt das Landgut in Nohant und ein Haus in Paris. Um nicht allein zu sein, zieht sie zu ihrer Mutter, der sie von ihren Eink\u00fcnften aus den Immobilien eine Rente bezahlen muss.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1822<\/b> lernt sie den mittellosen Leutnant Casimir Baron Dudevant kennen und heiratet ihn gegen den Willen ihrer Mutter. Sie zieht mit ihm nach Nohant und bringt neun Monte sp\u00e4ter ihren Sohn Maurice auf die Welt. Es stellt sich rasch heraus, wie unterschiedlich die Interessen der Eheleute waren: W\u00e4hrend Aurore wissbegierig liest, findet ihr Mann B\u00fccher, Musik und Gespr\u00e4che \u00fcber philosophische Fragen langweilig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1828<\/b> kommt ihre Tochter Solange auf die Welt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1831<\/b> trennt sich George Sand von ihrem Mann, nachdem sie zuf\u00e4llig sein Testament gefunden hat. Der Inhalt schockiert sie wegen seiner Auflistung an Verw\u00fcnschungen und der Abwertung ihrer Person, was zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem Paar f\u00fchrt. Die Scheidung erfolgt im Jahr 1836. Nach der Trennung l\u00e4sst sie die Kinder in der Obhut des Kinderm\u00e4dchens und des Hauslehrers zur\u00fcck und zieht mit einem Freund in eine Dachkammer in Paris, was in einer Zeit, in der Ehebruch noch mit Zuchthaus bestraft wurde, einen Skandal darstellt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1831<\/b> erscheint ihr erster Roman &#8222;Rose et Blanche&#8220;. Sie hat ihn in Zusammenarbeit mit ihrem Geliebten Jules Sandeau geschrieben, der Verleger hat aus dessen erster Namensh\u00e4lfte den K\u00fcnstlernamen &#8222;Jules Sand&#8220; kreiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1832<\/b> erscheint ihr Buch &#8222;Indiana&#8220; erstmals unter dem Namen &#8222;George Sand&#8220;, da die Zusammenarbeit mit Jules Sandeau beendet war und der Verleger empfiehlt, sie solle nur einen neuen Vornamen hinzuf\u00fcgen. George Sand gilt als &#8222;Vielschreiberin&#8220; und schreibt durchschnittlich zwei Romane pro Jahr. Ungef\u00e4hr 180 B\u00e4nde ver\u00f6ffentlicht sie in ihrem Leben, Romane ebenso wie Theaterst\u00fccke, dazu zahlreiche sozialkritische Artikel f\u00fcr Zeitschriften. Hinzu kommen ann\u00e4hernd 40.000 Briefe, von denen etwa 15.000 erhalten sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1833<\/b> beginnt George Sand ein leidenschaftliches Liebesverh\u00e4ltnis mit Alfred de Musset. Es kommt zu Schwierigkeiten in der Beziehung aufgrund Sands ungebremster Arbeitswut. Als Musset w\u00e4hrend einer Reise nach Venedig erkrankt, verlieben sich Sand und der betreuende Arzt Pietro Pagello ineinander. Die Beziehung zu Musset ist damit faktisch beendet, die Korresponzdenz endet jedoch erst 1835. Die Aff\u00e4re verarbeiten beide auch literarisch. Im selben Jahr ver\u00f6ffentlich Sand den skandaltr\u00e4chtigen Roman &#8222;Llia&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>Ab 1833<\/b> sind Sands Wohnsitz in Paris sowie ihr Landsitz in Nohant gern besuchte St\u00e4tten zahlreicher K\u00fcnstler. Der Freundeskreis der h\u00e4ufig M\u00e4nnerkleidung tragenden und Zigarren rauchenden Schriftstellerin umfasst neben Schriftstellern wie Honor\u00e9 de Balzac und Alexandre Dumas u. a. den Maler Eugene Delacroix, die Schauspielerin Marie Dorval, den Komponisten Franz Liszt und dessen Geliebte Gr\u00e4fin Marie d&#8216; Agoult.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1837<\/b> Durch Franz Liszt lernt Sand den Komponisten Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin (geb. 1810 in Zelazowa Wola in Polen) kennen, mit dem sie 1838 eine Liebesbeziehung beginnt. Chopin der gegen die emanzipiert auftretende Sand zun\u00e4chst nur Abneigung versp\u00fcrt, befindet sich zu der Zeit in einer emotionalen Krise und f\u00fchlt sich von der musikliebenden enthusiastischen Sand verstanden. Ende 1838 reist das Paar f\u00fcr einen Kuraufenthalt nach Mallorca (Sands Sohn Maurice leidet an Rheuma, Chopin an einer Tuberloseerkrankung) und wohnt dort in der Klosterkartause Valldemossa. Durch das schlechte Wetter und die k\u00fchlen Klosterr\u00e4umlichkeiten verschlechtert sich Chopins Gesundheitszustand sogar. \u00dcberdies verhalten sich die Mallorquiner ablehnend gegen\u00fcber dem unverheirateten Paar. Nach 98 Tagen kehren Sand und Chopin nach Frankreich zur\u00fcck. In dem Roman &#8222;Ein Winter auf Mallorca&#8220; verarbeitet Sand die Erlebnisse. Chopin komponiert in dieser Zeit einige seiner sch\u00f6nsten Werke, u. a. die 24 Pr\u00e4ludien mit dem ber\u00fchmten &#8222;Regentropfenpr\u00e4ludium&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1847<\/b> endet die Beziehung zwischen Chopin und George Sand. Der Grund hierf\u00fcr ist nicht eindeutig gekl\u00e4rt. Die fortschreitende Krankheit Chopins f\u00f6rdert seine Launenhaftigkeit, es kommt zu vielen Konflikten, unter denen auch die Kinder Sands zu leiden haben. Weder Chopin noch George Sand beziehen zu ihrer Trennung Stellung. Dass ihre Tochter Solange sich dem mittellosen Bildhauer Auguste Cl\u00e9singer zugewendet hat, ist Ausl\u00f6ser f\u00fcr Familienstreitigkeiten, in deren Verlauf es zu Handgreiflichkeiten zwischen dem Sohn Maurice und Cl\u00e9singer bzw. der Mutter und Solange kommt. Chopin, von der Nachricht br\u00fcskiert, dass Solange sich heimlich verlobt hat, h\u00e4lt trotzdem seine Freundschaft zu ihr aufrecht, was f\u00fcr George Sand einen unglaublichen Affront darstellt. Ein letztes zuf\u00e4lliges Wiedersehen gibt es 1848.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1848<\/b> Sand beteiligt sich an der Revolution in Paris und arbeitet eng mit den Mitgliedern der provisorischen Regierung zusammen. Sie setzt sich sp\u00e4ter f\u00fcr die Freilassung vieler verurteilter Freunde ein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1849<\/b> stirbt Chopin nach langer Krankheit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1850<\/b> 15 Jahre lang lebt George Sand mit dem Kupferstecher und Bildhauer Alexandre Manceau zusammen, der im Jahr 1865 verstirbt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1854<\/b> erscheint die Autobiographie &#8222;Die Geschichte meines Lebens&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1866<\/b> beginnt eine innige Freundschaft mit dem Schriftsteller Gustave Flaubert, die bis zu ihrem Tod anh\u00e4lt und in literarischen Zeugnissen der beiden Einzug findet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b>1876<\/b> stirbt George Sand auf ihrem Landsitz in Nohant und wird dort im Park beigesetzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>Quelle: Wikipedia<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1804 Am 1. 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