Kernfragen – Gedenken an Lise Meitner

Lise Meitner, doppelte Migrantin, freiwillig und unfreiwillig, die erste Frau, die in Deutschland eine Physikprofessur erhielt. Eine Frau in einem für ihre Zeit ungewöhnlichen Berufsfeld. Ausgehend von der Entdeckung der Kernspaltung 1938 zeigt das Stück Momente aus Lise Meitners Werdegang und wie sich Arbeitsalltag und die Bedingungen von Forschung in politischen Extremsituationen verändern. KERNFRAGEN holt Lise Meitner zurück in den Hörsaal, transformiert ihn zur Bühne und bringt somit die Lebensgeschichte einer der bedeutendsten Wissenschaftlerinnen in Deutschland im 20. Jahrhundert mit Hilfe von Schauspiel, Musik und Lichtprojektionen sinnlich nahe. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Kunst, auch in der Erarbeitung des Stücks.

Uraufführung PORTRAITTHEATER WIEN
Dienstag, 13. November 2018, 19 Uhr
Freie Universität Berlin (FU): Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, D-14195 Berlin

Weitere Aufführungen (jeweils mit Partnerchören und MusikerInnen vor Ort):
Universität Bonn 5. Dezember 2018
Universität Main, 7. Dezember 2018
FU Berlin, 15. Februar 2019
Universität Wien, 8. März 2019

Regie und Text (unter Verwendung von Originalzitaten und Briefen): Sandra Schüddekopf
Lise Meitner: Anita Zieher
Max von Laue: Christoph Gareisen
Otto Hahn: Dietmar König (Video)
Lichtkunst: Katrin Bethge; Assistenz Lichtkunst: Maj-Lene Tylkowski
Musik: Chor Berliner Cappella mit Andrea Marie Baiocchi (Klavier) und Uta von Willert (Gesangssolistin) Musikalische Leitung: Maike Bühle, in Kooperation mit dem Kammerchor des Collegium Musicum Berlin
Video: Karl Börner; Kostüm: Lejla Ganic; Regieassistenz: Julia Pacher;
Fotos: Reinhard Werner und Urban Ruths
Projektleitung: Heinz-Eberhard Mahnke

Infos und Anmeldungen zu allen Vorstellungen:
www.physik.fu-berlin.de/fachbereich/veranstaltungen

Unterstützt durch: Helmholtz-Zentrum Berlin, Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer und Ehemaligen der FU Berlin e.V., Deutsche Physikalische Gesellschaft, Österreichische Physikalische Gesellschaft, Wilhelm und Else Heraeus-Stifung, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Friede-Springer-Stiftung, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Institut Laue-Langevin Grenoble, Archiv der Max-Planck-Gesellschaft sowie die jeweiligen Veranstalter Freie Universität Berlin, Churchill College Cambridge, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Johannes-Gutenberg-Universität Manz zusammen mit dem Helmholtz-Institut Mainz und dem Max-Planck-Institut für Chemie, Stockholm University und Universität Wien.